Regensburg mit schlechtester Saisonleistung

Am vergangenen Wochenende waren die Adler (7.) zu Gast beim Tabellenneunten TSV Haunstetten. Schon vor Anpfiff der Partie war klar, dass auf die Gäste ein deutlich schwerer Prüfstein als noch im Hinspiel warten sollte. Nach der zweieinhalbstündigen Fahrt und dem schon zur Routine gewordenen Spaziergang wurde der Fokus voll und ganz auf die anstehende Aufgabe gerichtet.

Schon beim Aufwärmen war den Gästen anzusehen, dass sie gewillt sind positiv in die Rückrunde zu starten. Dies spiegelte sich auch in der Anfangsphase der Partie wieder. Die von Trainer Pekrul vorgegebende Marschroute, energisch und doch diszipliniert zum Tor zu gehen wurde umgesetzt. Auch die Defensive der Regensburg Adler stand zu dieser Zeit kompakt und ließ, auch dank eines guten Torhüters kaum Gegentore zu. Doch dann schlichen sich immer öfter Unachtsamkeiten im eigenen Angriffsspiel ein und so stieg die Fehlerzahl von Minute zu Minute. 

Die Chancenverwertung an diesem Tag war wieder einmal nicht gut und so gab man ein bis zur 17. Minute ausgelichen geführtes Spiel leichtfertig aus der Hand. Ein 5:0 Lauf der Heimmannschaft sorgte schlussendlich für den Halbzeitstand von 11:8. In der Halbzeitansprache erinnerte Pekrul die Mannschaft an die ersten Spielminuten, in denen sie die Gastherren unter Kontrolle hatten und apellierte daran, die vorgegebenen Dinge weiter umzusetzen.

Doch in Halbzeit zwei spielte sich ähnliches wie auch schon im ersten Durchgang ab. Während die Defensive immer noch kompakt stand konnte man im Angriff zu wenig Akzente setzen. So lief man nicht nur bis zur 40. Minute dem drei Tore Rückstand hinterher (15:12), schlimmer musste man bis zur 48. Minute einen weiteren, spielentscheidenen 6:1 Lauf hinnehmen und so schien beim 21:14, rund zehn Minuten vor Ende, das Spiel gelaufen zu sein.

Auch ein letztes Aufbäumen der Gäste blieb ohne Erfolg (25:20) und so mussten die Adler die Heimreise ohne Punkte antreten.

Schlussendlich kann man sagen, dass die Gäste hier ihre schlechteste Saisonleistung abgerufen haben und am Ende völlig verdient verloren haben.

Vor allem an der Körpersprache bei Rückständen muss die junge Mannschaft noch gewaltig arbeiten, so stehen auch in den kommenden Wochen schwere Spiele an. Wichtig ist es aus dem Spiel die richtigen Lehren zu ziehen und an der positiv zu betrachtenden Defensivleistung aufzubauen.

Am Samstag geht es bereits weiter, dann empfangen die Regensburg Adler den VFL Günzburg (6.) im heimischen Adlerhorst.