Die Regensburg Adler reisen zur Macht am Sumpfler

Nach dem tollen Sieg in der eigenen Halle steht eine sehr große Hürde am kommenden Samstag für die Adler an. Die DJK Waldbüttelbrunn möchte die beeindruckende Heimserie von 19 ungeschlagenen Siegen ausbauen. Kai-Uwe Pekrul, Coach der Domstädter dagegen, sagt: "irgendwann geht jede Serie zu Ende" und möchte mit seinen Adlern die zuletzt stark ansteigende Form mit nach Waldbüttelbrunn nehmen und so die Hausherren überraschen.

Der Gastgeber aus Unterfranken hat diese Woche bereits zwei Neuzugänge bekannt gegeben und ist auf Tabellenplatz zwei mit acht Zählern Rückstand aus dem Meisterschaftsrennen. Beim Blick auf die Tabelle fällt außerdem auf, dass die Sumpfler sehr wenig Gegentore kassiert haben. Dies liegt zum einem an der starken Abwehr, aber auch an Max Feuerbacher, dem Keeper der Waldbüttelbrunner, der eine starke Saison spielt. Bester Werfer bei der DJK ist Nils Kwiatkowski, aber auch Andreas Paul, Julian Stumpf und Lukas Tendera haben schon viele Tore in dieser Saison geworfen. Dies zeigt die Ausgeglichenheit des Waldbüttelbrunner Kaders.    

Die Adler reisen trotzdem nach den jüngsten beiden Siegen mit breiter Brust nach Unterfranken, auch wenn die Verletztenmisere anhält. Tom Wuka und Alex Hiersemann fallen mit Verletzungen bis Saisonende aus, Daniel Mulitze und Tim Vasold haben sich krank gemeldet und auch Marvin Hoppe ist verletzt. Simon Schindler fehlt am Samstag aus privaten Günden. Da die beiden Neuzugänge noch nicht spielberechtigt sind, dürfte die Auswechselbank sehr dürftig ausfallen. Wer vielleicht noch bis Samstag zurück kommt, entscheidet sich kurzfristig. "In diesem Spiel sind wir klarer Außenseiter, da erwartet keiner etwas von uns" nimmt Kai-Uwe Pekrul den Druck von seiner Mannschaft. "Wenn alles zusammenpasst sehe ich uns nicht als chancenlos. Die Jungs haben gezeigt, was sie können und wir werden wieder alles geben. Zu was es am Ende reicht, sehen wir dann." Die Adler haben gegen Bad Neustadt auch bis kurz vor Schluss gut mitgehalten und die Rolle des Aussenseiters steht ihnen gut. Marcel Elgeti findet langsam wieder zu seiner Stärke nach der überwundenen Schambeinentzündung zurück und der zweitbeste Werfer der Liga mit durchschnittlich 6,81 Toren pro Spiel kann für Regensburg zur Waffe in der schier uneinnehmbaren Festung "Am Sumpfler" werden.

Interessierte Fans können im Mannschaftsbus mitreisen. Dazu ist es ab sofort möglich sich auf der Homepage unter regensburg-adler.de/ontour kostenlos anzumelden. Über eine lautstarke unterstützung würden sich die Adler freuen. Abfahrt ist Samstag um 14:00 Uhr in der Straubinger Straße bei der Firma Reiss.