Die Adler legen zu Hause nach

In heimischer Halle haben die Schwarz-Roten gegen HaSpo Bayreuth nachgelegt. In der lange Zeit engen Partie konnten sich die Domstädter am Ende mit 28:22 durchsetzen. Die Gäste überraschten von Beginn an mit einer 3-2-1 Deckung, die die Adler zunächst vor Probleme stellte. Bayreuth provozierte so einige Ballverluste mangels Anspielstationen bereits im Spielaufbau der Regensburger. Aber die Adler kamen dann immer besser in die Partie. Ein Sonderlob an diesem Samstagabend muss man den Torhütern ausstellen, die mit teils tollen Paraden immer wieder für Raunen in der gut gefüllten Halle sorgten. Sowohl der Gästekeeper, als auch Maximilian Lotter, der gewohnt stark hielt, hatten einige wirklich tolle Szenen. Auch Bence Csiki, der für Lotter in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde war sofort hell wach und konnte glänzen.

Den ersten Treffer markierten die Gäste, ehe es dann in einer nervösen Anfangsphase hin und her ging. Meist führten die Hausherren knapp, aber mit mehr als zwei Toren konnten die Adler nicht wegziehen. So ging es mit einer knappen 12:11-Führung in die Pause. In der zweiten Halbzeit zeigten die Regensburger eine konzertierte Leistung und die Umstellung in der Deckung der Bayreuther kam Ihnen entgegen. Allerdings dauerte es bis zur 40. Minute, ehe Samuel Orlovsky seine Farben das erste Mal mit drei Toren in Front brachte. Jetzt kamen richtig starke zehn Minuten der Adler und so konnten sie bis etwa sieben Minuten vor Schluss die Führung auf sieben Tore ausbauen (25:18). Diese hätte sogar noch deutlich höher sein können, wäre die 7-Meter-Quote an diesem Abend mit nur 3 Treffern bei sieben Versuchen etwas dürftig ausgefallen. Auch wenn dann HaSpo Bayreuth noch einmal alles versuchte und frühzeitig auf offene Deckung umstellte,, ließen sich die Hausherren das nicht mehr nehmen und gewannen so am Ende verdient mit 28:22.

Beste Werfer waren für Regensburg Lukas Heinle (7) und Valentin Deml (6). Bei den Gästen kam Paul Saborowski auf acht Treffer.  Zuschauer: Knapp 300

Der Gästetrainer war nach dem Spiel sichtlich unzufrieden mit seinem Team. Er gratulierte den Adlern zum Sieg, aber sah seine Mannschaft an diesem Abend einfach mit zu vielen Fehlern und schwacher Abschlussquote. Ganz anders natürlich der Herr des Adlerhorstes, Kai-Uwe Pekrul, der strahlte und immer wieder zu seiner Mannschaft schaute, weil er stolz auf die geschlossene Mannschaftsleistung und den unbedingten Willen, dieses so wichtige Spiel zu gewinnen war.

Damit sind die Adler jetzt vier Punkte vor den Abstiegsplätzen bei noch fünf ausstehenden Partien. Für Regensburg geht es am kommenden Wochenende nach Waldbüttelbrunn, die mit nur vier Saisonniederlagen bisher ein ganz schwerer Brocken sind, ehe dann eine Woche später der HT München seine Visitenkarte an der Alfons-Auer-Straße abgibt.